Fünf Elemente

Bewegungstherapie

BewegungstherapieDie Bewegungstherapie soll in erster Linie dem chronischen Bewegungsmangel entgegen wirken. Am besten eignen sich Ausdauersportarten wie Walking, Wandern, Rad fahren und Schwimmen.

Gezielte Wirbelsäulengymnastik hilft bei Rückenbeschwerden und Muskelschwäche im Bereich des Rumpfes. Passive Form der Bewegung in Form von Massagen, die muskuläre Verspannungen lösen oder gezielt Organe in ihrer Leistungsfähigkeit verbessern.

Ernährungstherapie

ErnährungstherapieDie Ernährungstherapie soll helfen, den Stoffwechsel zu entlasten. Im Besonderen bei Gicht, Di@betes und Übergewicht. Mit einer zeitgemäßen, vollwertigen Kost sollen dem Körper alle notwendigen Nahrungsbestandteile und Wirkstoffe in der richtigen Zusammensetzung zugeführt werden - wenig Fett, qualitativ hochwertiges Eiweiß - Geflügel, Fisch.

Obst und Gemüse liefern Vitamine und Spurenelemente. Sie wirken als Schutz und Reglerstoffe bzw. als Katalysatoren und bringen viel Ballaststoffe mit, angepasst an die heutigen Lebensbedingungen (überwiegend sitzende Tätigkeit, Bewegungsmangel, dadurch geringerer Energieverbrauch, Gewichtszunahme).

Ordnungstherapie

OrdnungstherapieDie Ordnungstherapie versteht sich als übergreifendes Konzept, so sollen die Rhytmen, denen unser Körper unterworfen ist, erlebt und gelebt werden. Die Ordnungstherapie soll wieder Gleichgewicht herstellen zwischen Reizzuständen und Ruhepausen im Körper, was ja heute durch den erhöhten Stress sehr im Argen liegt.

Lebensordnung im Sinne eines ausgewogenen Wechselns zwischen Aktivität und Ruhezeit. Ständige Überforderung führt zur Erschöpfung. Andauernde Unterforderung führt zur Schwächung des Organismus.

Heilanzeigen:
Herz- und Kreislaufstörungen, vegetative Dystonie, Rekonvaleszenz, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Gefäßerkrankungen, Rehabilitation nach Krankheiten und Operationen.

Wenn Sie eine Kneipp-Kur in Erwägung ziehen, erörtern Sie dies mit Ihrem Hausarzt. Er wird Ihnen sicher eine geeignete Empfehlung geben. Nach wie vor besteht die Möglichkeit, die Aufwendungen für eine Kur von Ihrer Krankenkasse teilweise oder größtenteils erstattet zu bekommen. Den Antrag für eine Kur erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Phytotherapie (Behandlung mit Pflanzen)

PhytotherapieDie Phytotherapie beschäftigt sich mit der Pflanzenheilkunde, mit der man den Organismus wieder regulieren kann.

Die Heilkräuter kommen auf zwei Arten zur Anwendung: Innerlich als Tinktur, äußerlich in Form von Badezusätzen, Inhalationen und Dämpfen mit der Wirkung über die Haut und die Schleimhäute.

Sie sollen zur Einsparung von Medikamenten führen. Gezielt eingesetzt, können Organe gekräftigt und stabilisiert oder entlastet werden.

Hydrotherapie (Behandlung mit Wasser)

HydrotherapieHier kommt Wasser als Träger von Temperatur, Druck, chemischen und mechanischen Reizen zur Anwendung. Die Hydrotherapie wird unterteilt in verschiedene Güsse, die warm, kalt, wechselnd sein können. Sie eignen sich besonders gut als Gefäßtraining und zur Behandlung von venösen Beinleiden.

Arm-, Fuß- und Medizinalbäder: Diese Bäder wirken beruhigend, erfrischend oder auch anregend, je nach Temperatur und Zugabe von Kurmitteln.

Wickel und Auflagen bzw. Packungen können am ganzen Körper oder nur an bestimmten Körperstellen angelegt werden, kalte Wickel haben eine wärmeentziehende, warme Wickel eine wärmestauende Wirkung, ein heißer Heublumen-Lendenwickel oder Auflage wirkt entkrampfend auf die darunter liegenden Organe, Leber, Galle.

Wichtige Grundregeln für alle Wasseranwendungen: Nie bei Kältegefühl, Frösteln und nie auf kalte Haut eine Kaltwasseranwendung - vorher Erwärmung!

Ziel dieser hydrotherapeutischen Anwendungen ist es, die Abhärtung, die Stabilität und die Regulationsfähigkeit von Kreislauf und Nervensystem zu verbessern.

 


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